Osteopathie im Beweggrund

Osteopath zu sein ist für mich Beruf und Berufung. Ich liebe die Herausforderug, die der Beruf des Osteopathen mit sich bringt. Jeder Patient bringt seine persönliche Geschichte mit in die Praxis und braucht eine individuelle Behandlung. Die Osteopathie verbindet persönliche Beziehung, fundierte wissenschaftliche Grundlage und spirituelle Tiefe. Deshalb ist die osteopathische Medizin für mich eine ideale Ergänzung zum Schulmedizinischen System.

Wie arbeitet ein Osteopath

Der Osteopath wird häufig mit dem Ingenieur oder dem Architekten verglichen. Es geht zum Einen darum den menschlichen Körper mit all seinen Funktionen zu begreifen und jedes seiner Teile zu kennen. So wie ein Ingenieur seine Maschine voll und ganz begreift. Zum Anderen geht es um solides Fundament und gesunde Statik. Also um sinnvolle Körperarchitektur. In der Osteopathie ist es das Ziel den Kern des Problems zu erkennen.

Osteopathischer Griff am Rücken - Foto von Fotolia
Kraniale Behandlung - Foto von Fotolia

Diese sogenannte primäre Läsion wird behandelt um die Funktionen des Körpers und das Zusammenspiel der Teile zu optimieren. Aus diesem Grund nimmt die Anamnese und der Befund oft einen relativ großen Teil der Behandlung ein. Zeit ist ein wertvolles Gut. Aus diesem Grund nehme ich mir in meiner osteopathischen Arbeit Zeit und behandele in einer persönlichen und ruhigen Atmosphäre.

 

Osteopathie - Mögliche Indikationen

  • Rückenschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Nackenverspannungen
  • Haltungsschwäche
  • Bewegungseinschränkungen
  • Cranio Mandibuläre Dysfunktion (CMD)
  • Körperliche Überlastungszeichen im Sport
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Probleme im HNO Bereich
  • Stress und seine Folgen
  • Funktionelle organische Symptome
    • Verdauungsprobleme
    • Übelkeit
    • Reizdarm

Wie sich die Osteopathie entwickelt hat

Die Osteopathie ist durch A.T. Still in Amerika entwickelt worden. Sie ist eine Synthese mehrerer Behandlungsansätze. Der Osteopath arbeitet vor allem manuell, das heißt mit den Händen. Neben der spezifischen Art der Befundung ist die osteopathische Medizin auch eine Art des Denkens und zeichnet sich auch durch den respektvollen Umgang mit dem Patienten aus.

A.T. Still hatte die Vorstellung, dass ein optimales Zusammenspiel der einzelnen Teile auch eine optimale Funktion des Körpers bedeutet. In den Grundsätzen der Osteopathie geht es daher auch um die Optimierung des Stoffwechsels – das heißt um die Versorgung mit arteriellem Blut und dem Abtransport von Stoffwechselprodukten durch venöses Blut und Lymphe. Diese Idee teilen übrigens Osteopathie und Yogatherapie.

Häufige Fragen zur osteopathischen Behandlung

Wenn Du ein großes Handtuch dabei hast wäre es gut, ist aber nicht zwingend notwendig. Wenn  Befundberichte, Röntgen oder MRT Bilder vorhanden sind können, diese gerne mitgebracht werden.

Die Behandlung beginnt mit einem Gespräch und einer Anamnese. Bei schon länger bestehenden Problemen mit vielen Symptomen, häufigen Unfällen oder vielen Operationen ist es hilfreich vorher eine kleine Liste zu machen. Auch bei der Einnahme vieler Medikamente ist es hilfreich zu wissen um welche Präparate es sich handelt. Es folgt der Befund. Dieser ist im allgemeinen visuell, manuell und in Bewegung. Anschließend beginnt die Behandlung. In manchen Fällen kann eine weitere Abklärung durch einen Schulmediziner nötig sein.

Die Behandlung wird nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker abgerechnet. Die Kosten für eine Behandlung liegen im Schnitt bei 70€ für eine einstündige Sitzung. Unter Umständen werden die Kosten in Anteilen von der gestzlichen oder privaten Krankenkasse übernommen. Auch eine Einreichung bei Zusatzversicherungen ist durch meine Verbandszugehörigkeit je nach Inhalt der Versicherung möglich.

Die Dauer für eine Behandlung liegt etwa bei einer Stunde.

Die Arbeit des Heilpraktikers ist grundsätzlich eine Leistung die privat getragen werden muss und findet häufig als Erstkontakt statt. Eine Überweisung ist also nicht nötig. Soll die Leistung bei einer Krankenversicherung geltend gemacht werden, ist unter Umständen ein Privatrezept nötig. Für weitere Einzelheiten gibt die Krankenkasse gerne Auskunft.

Es kann sein, dass sogenannte osteoartikuläre oder chiropraktische Techniken zum Einsatz kommen. Man nannte A.T. Still auch den „blitzschnellen Knochensetzer“. Dies ist abhängig vom Fall und der Kondition des Patienten. Sollen keine Techniken dieser Art angewendet werden, kann dies selbstverständlich im Voraus geklärt werden. Es gibt auch immer eine andere Möglichkeit.

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